Beste Beratung unter
Tel. 02635/701
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| Für gut geplante und verarbeitete Gestaltungsmaßnahmen mit unseren Produkten empfehlen wir unbedingt die Beauftragung von geschulten Profis. Technische Notwendigkeiten haben dabei Vorrang vor Gestaltungsfragen. Bitte beachten Sie auch unsere ausführlichen Verlegeanleitungen, die Sie jederzeit kostenlos downloaden können.
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Edelbrechkorn) und Pflastersteine; Rand- und ev. Stufensteine, ggf. Pflasterdrainbeton für gebunden ausgeführte Bereiche. Bauwinkel, Wasserwaage; ev. abdruckfreien Kunststoffhammer für Rand- und Stufensteine, ausreichend langer Schlauch mit Brauseaufsatz, Wasseranschluss PKW-Belastung, bei Tragschichten für regelmäßige LKW-Belastung Vibrations- Straßenwalze verwenden (für die abschließende Endverdichtung auf der Oberfläche der Pflastersteine Rüttelplatte >150 kg bei PKW-Belastung und >250 kg bei LKW- Belastung verwenden, jeweils mit Kunststoff-Gleitplatte), Steinspaltgerät oder Steintrennsäge (können von uns entliehen werden). auf gefrorenen Untergründen oder mit gefrorenen Materialien sind unzulässig). |
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Der Aushub sollte ca. 30 cm breiter als die endgültige Pflasterfläche sein. Im Unterbauplanum (Aushubsohle) ist ein Gefälle von 2% für die Oberflächenentwässerung zu berücksichtigen. Das Unterbauplanum (Aushubsohle) ist standfest (bspw. mit Vibrationswalze) zu verdichten. Bei im Untergrund anstehenden Lehm- und Mischböden (= bindiger und nichtbindiger Boden gemischt) ist auf die Aushub-Sohle ein Vlies zu legen, um späteren Frosthebungen und Nichtverfestigungen aufgrund von Gräderverlehmungen, welche den Gräder wasserdicht machen, vorzubeugen und eine seitliche Entwässerung über ein längs verlegtes Drainagerohr sicherzustellen, indem dieses mit Drainageschotter und Filtervlies umgeben ist. Schotter 0-63 mm lagenweise einbringen und z.B. mit Vibrationswalze verdichten (max. 20 cm je Lage!). Die Stärke dieser Frostschutzschicht sollte je nach örtlichen Gegebenheiten und Belastung der Fläche (Frosttiefe) 30 - 70 cm betragen und muss oberseitig im Gefälle der Pflasterfläche ausgeführt sein. Darauf wird eine ca. 10 cm starke Feinplanie aus Schotter 0-16 mm aufgebracht und z.B. mit Vibrationswalze oder schwerer Rüttelplatte gut verdichtet. Die Oberfläche soll gegenüber dem anschließenden Bettungsmaterial filterstabil geschlossen sein. Filterstabil heißt, dass der Bettungssand nicht in die Tragschichten einrieselt oder durch Wasser eingeschwemmt wird. Die Feinplanie muss auf +/- 1 cm exakt hergestellt sein, damit das Sandbett eine annähernd gleiche Dicke von max. +/- 1 cm aufweist und ungleichmäßige Setzungen vermieden werden (Kontrolle mittels Alulatte; endgültige Höhe der Pflasterdecke = Frostschutzschicht + Feinplanie + Sandbett + Pflaster - 1 cm Verdichtungsmaß der Bettung). Berücksichtigen Sie daher gegenüber Einbauten wie Kanaldeckel etc. vor dem Rütteln mind. 1,5 cm Überstand der Flächenoberkante, bei gewaschenem Brechsand-/Splittgemisch 2-8 mm. Diese Überhöhung reduziert sich durch das Abrütteln und Nachverdichten der Bettung auf unter 5 mm. |
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| Eine seitliche Einfassung stellt sicher, dass
die Pflastersteine am Rand nicht auswandern. Ideal erfolgt sie im passenden
Design mit Cotta Blocksteinen, Tegula Mauersteinen, Forum Minipalisaden
oder Botanico Beeteinfassungssteinen. Alle 4 Systeme bieten genügend
Höhe für den anschließenden Rasen, damit dieser nicht
verdorrt. Versetzen Sie die Steine in einen ausgehobenen Graben in 10-20
cm hoch eingebrachten Pflasterdrainbeton. Alternativ dazu können Sie auch die Pave Edge Randschienen direkt in die Feinplanie und den Unterbau nageln. |
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| Legen Sie die Formrohre auf die Feinplanie
und füllen Sie diese dazwischen mit dem Bettungs-Material auf. Dann
ziehen Sie die Alulatte über die Formrohre um ein gleichmäßig
starke, höhengenaue Bettung herzustellen. Nach dem Herausnehmen
der Formrohre den dadurch entstandenen Hohlraum mit dem Bettungsmaterial
auffüllen. Die fertige Bettung weder verdichten noch betreten. Stellen
Sie keine größere Bettung her, als Sie an einem Tag Pflastersteine
verlegen können. Wichtig: nur kalkarmes (beugt Setzungen und Ausblühungen
vor), gewaschenes (beugt Frostschäden vor) und kornabgestuftes (ist
filterstabil gegen Einrieseln oder Einschwemmen des Fugensandes in das
Sandbett) Material verwenden! |
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Beginnen Sie in einer Ecke – nach
Möglichkeit am tiefsten Punkt der Fläche und im rechten Winkel.
Für die fluchtgerechte Verlegung spannen Sie eine Schnur. Verlegen
Sie nun die Pflastersteine vor Kopf (= von der verlegten Fläche
aus) ohne das Sandbett zu betreten.
Kontrollieren Sie alle 2-3 m mittels einer Schnur die korrekte Ausrichtung der Fugen und richten Sie ggf. die Steine nach. Bauen Sie keine Steine mit sichtbaren Mängeln (Transportschäden etc.) ein. Für Anpassarbeiten an Schächte, Mauern etc. sind die Steine mit dafür geeigneten Geräten (bspw. Steinspaltgerät, Steintrennsäge) zuzuschneiden. Aus Gründen der Optik – und der Stabilität der Flächenränder und damit der gesamten Fläche – sollte am Rand kein Flickwerk aus kleinen Riemchen und Zwickelsteinen verlegt werden. Die kleinste Steinlänge und -breite der Randsteine soll mind. die Hälfte der Steinlänge und -breite des Hauptformates innerhalb der Fläche betragen. Die verlegte Fläche darf für Verlegezwecke begangen werden. Wichtig: Gefälle mittels Alulatte und Wasserwaage sicher stellen. Die Steinoberseiten mind. 1,5 cm über dem Niveau von Einbauten (Kanaldeckel, etc.) verlegen, bei gewaschenem Brechsand-/Splittgemisch 2-8 mm. Diese Überhöhung reduziert sich durch das Abrütteln und Nachverdichten der Bettung auf unter 5 mm. |
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| Für die Fugenverfüllung ist ein ungebundenes
Material zu verwenden. Geeignet ist der Weissenböck-Fugensand oder
für Pflasterbeläge mit größeren Fugenbreiten (z.B.
Aquarin 16 mm), die für eine hohe Wasserdurchlässigkeit vorgesehen
sind, ein Brechsand-/Splittgemisch von 2-8 mm. Verwenden Sie grundsätzlich kalkarmes Fugenmaterial (z.B. Quarz-Brechsand), da dieses hilft Ausblühungen zu vermeiden. Fugensand auf die Fläche schütten, gründlich einkehren, Oberfläche abkehren und mit reichlich Wasser einschlämmen und Trocknung der Steinoberfläche abwarten. Im trockenen Zustand mit einer geeigneten Rüttelplatte (nicht mit Rüttelwalze!) mindestens einmal abrütteln. Dabei entlang der Ränder beginnen und kreisförmig in Richtung Mitte der Fläche vorarbeiten. Zum Schutz der Steinoberfläche vor Kratzspuren und Kantenabplatzungen verwenden Sie einen Rüttler mit Kunststoffgleitplatte. Anschließend nochmals gründlich Fugensand einkehren, Oberfläche abkehren und einschlämmen. Die Fläche ist sofort benütz- und befahrbar! |
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| Für einfache Verlegemuster ab 500 m² empfehlen
wir Fachfirmen mit einer rationellen Verlegemaschine inkl. Bedienung.
Ob ein Pflasterstein maschinell verlegbar ist, erkennen Sie an den Hinweisen
bei den im Katalog abgebildeten Einzelsteinen. Die Verlegemaschine kann
auch zum Einkehren des Fugensandes verwendet werden. Für große
Flächen steht auch ein spezieller Sandbett-Hobel oder Fertiger zur
raschen Erstellung großer Sandbettflächen zur Verfügung. Die Verlegung von Pflastersteinen im Mörtelbett ist möglich. Bei fachgerechter Ausführung ist diese Methode jedoch sehr aufwändig. Wir empfehlen deshalb die klassische Verlegung in die ungebundene Bettung aus einem gewaschenem Brechsand/Splittgemisch. Berücksichtigen Sie diesen Umstand bereits in der Planungsphase und ersparen Sie sich so teure Betonierarbeiten bei Terrassen, Zufahrten, Gehwegen etc. Bei Fragen zu diesem Thema beraten wir Sie gerne. Für die Verlegung von Dränpflastersteinen, Dränfugenpflastern sowie Rasenpflastern beachten Sie bitte unsere speziellen Hinweise in den Verlegeanleitungen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst: 02635-701. Bitte verwenden Sie erst ein Jahr nach der Verlegung Taumittel und nur auf Pflaster der Verwendungsklasse B oder D. Verwenden Sie keinesfalls Taumittel, die den Beton angreifen (z.B. sulfathältige Taumittel). Lesen Sie deshalb vor Taumittel-Einsatz aufmerksam dessen Produktbeschreibung durch, die Auskunft über den möglichen Einsatzbereich und seine Betonverträglichkeit („zementgebundene Oberflächen“) gibt.
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